Gegen die Flüchtlingspolitik der AfD – äh CSU – äh GroKo

Die CSU hat ihre Vorstellungen in der Flüchtlingspolitik in den Sondierungen in vollem Umfang durchgesetzt. Es gibt eine (so nicht genannte) Obergrenze von 180- bis 220.000 Menschen jährlich. Der Familiennachzug bleibt ausgesetzt bis zu einer Neuregelung, die aber von vornherein restriktiv ausfallen soll. Auch die Flüchtlingszentren an den Grenzen, in denen alles von Aufnahme über Entscheidung bis Abschiebung passieren soll und die wir schon gar nicht mehr auf dem Zettel hatten, sind dabei. Dazu sollen weitere nordafrikanische Länder als sichere Herkunftsländer definiert werden. Pfui! Weiterlesen

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Pelzkrägen sehen aus wie behaarte Rosetten an Bärenhintern

Schwer zu sagen was das soll. Der Logik folgend lautet die Botschaft „Ich bin ein Arschloch!“ Doch soviel Weisheit und Einsicht passt nicht zur stumpfen Attitüde, mit der Pelzträger gewöhnlich umherschlunzen.

Pelzarschloch (leer)

Wenn schon Leiche am Hals cool sein soll, dann doch wenigstens der Skalp der eigenen Ahnen! Omma oder Oppa am Kragen zu tragen, das hätte nun wirklich etwas Besonderes, einen höchst individuellen mysthisch-verwegenen Charme! Und es würde keinem weh tun. Außer Sittenwächtern. Doch es muss ja nicht rausposaunt werden, woher der Pelzbesatz stammt. Das wird es ja sonst auch nicht. Weiterlesen

Weltvegantag – Aktion in der Hamburger Innenstadt

Heute war Weltvegantag und in zahlreichen Städten Deutschlands fanden Tierrechtsaktionen statt.

Veganer sind Menschen, die sich für einen Lebensstil entschieden haben, der Tiere und Menschen achtet und respektiert und die Ausbeutung jeglicher Spezies ablehnen. Zwar bezeichnen sich oft auch andere Menschen als „vegan“, etwa solche, die sich aus gesundheitlichen Gründen pflanzlich ernähren, doch Veganismus meint im Kern eine Lebensweise, die Gewalt gegen jegliche empfindsame Lebewesen ablehnt und diese möglichst weitgehend zu vermeiden versucht, wobei die Ernährung nur EINEN Teil ausmacht, wenngleich den effektivsten.

Unter weißen Masken verborgen sprachen wir für die Sprachlosen, mit Bildern, die die schmerzvolle Wahrheit zeigen – damit wir sie ändern können.

Doch wieso ist das Nutzen von Tieren überhaupt „Ausbeutung“ und wo werden Tiere noch genutzt als zur Nahrungsherstellung? Das zeigten heute z.B. Aktivisten in der Hamburger Innenstadt. Mit Laptops und weißen Masken bewaffnet fanden sich die Tierrechtler zu kleinen Gruppen zusammen zu den Themen „Nahrung“, „Kleidung“, „Unterhaltung“ und „Medizin“. Maskiert und schweigend spielten sie in Endlosschleife stumme Videos dazu ab, wie in diesen Bereichen Tiere systematisch gequält und umgebracht werden. Starker Tobak. Und doch ist es die Wahrheit, die tagtäglich im Verborgenen passiert oder massiv verzerrt und geschönt wird, während uns die Werbung täglich Lügen entgegenbrüllt. Wer der Wahrheit ins Gesicht schaut wird traurig und wütend. Doch nur wer innerlich berührt ist, will, dass es sich ändert. Und das können nur wir, denn wir sind die Gesellschaft. Auf einem Tisch in der Nähe der Aktivisten hatte die V-Partei³ Informationsmaterial zu den verschiedenen Themen ausgelegt – mit Alternativen ohne Leid und Qual.

Wer wissen will, um was es bei diesen Themen geht, der kann sich hier umschauen: petazwei.de/6-gruende-vegan-zu-leben

Ist mein Freund ein Zuhälter oder Loverboy?

Mich lässt ein Spielfilm nicht mehr los, der die Tage im Fernsehen gezeigt wurde, denn ich muss an eine Schulfreundin denken, der so etwas zugestoßen ist. „Ich gehöre ihm“ basiert auf wahren Begebenheiten und zeigt, wie sich die 15jährige Caro – ein kluges Mädchen, das begeistert Basketball spielt und ein wenig schüchtern ist – in den 19jährigen Cem verliebt, der ihr erst zuhört, aufregende Diskoabende beschert, sie mit dem Auto abholt, ihr teure Geschenke macht – und sie später mit hinterlistigen Psychotricks dazu bringt, für ihn anschaffen zu gehen. Weiterlesen

Hambug räumt auf!

Wir alle haben noch die schrecklichen Bilder aus Hamburg vom Wochenende in Erinnerung, die durch die internationalen Medien gingen. Wilde Horden ergossen sich marodierend durch Hamburgs Straßen und verwüsteten ganze Stadtteile. Wie man derweil aus der Presse weiß, hatten die meisten der Vandalen keine politischen Motive, sondern waren einfach nur sturzbetrunkene, event-orientierte Partytouristen.

Doch zum Glück gibt es Hamburger/innen, die ihre Stadt lieben und hinterher wieder für Ordnung sorgen wollten, um Hamburg wieder zu dem zu machen, was es eigentlich ist: eine saubere, strahlende Metropole, die sich im Glanz internationaler Events so sonnen kann, wie sie es verdient. Und so folgten auch wir, wie viele andere, diesem Aufruf, um die Stadt nach den schlimmen Exzessen vom Samstag wieder sauber zu machen:

!Fight Ordnung with Ordnung!
Der Schwarze Block räumt auf
mit vorherrschenden Ressentiments und dem Chaos des Schlagermoves. Am Samstag erwartet Hamburg Weiterlesen