Weltvegantag – Aktion in der Hamburger Innenstadt

Heute war Weltvegantag und in zahlreichen Städten Deutschlands fanden Tierrechtsaktionen statt.

Veganer sind Menschen, die sich für einen Lebensstil entschieden haben, der Tiere und Menschen achtet und respektiert und die Ausbeutung jeglicher Spezies ablehnen. Zwar bezeichnen sich oft auch andere Menschen als „vegan“, etwa solche, die sich aus gesundheitlichen Gründen pflanzlich ernähren, doch Veganismus meint im Kern eine Lebensweise, die Gewalt gegen jegliche empfindsame Lebewesen ablehnt und diese möglichst weitgehend zu vermeiden versucht, wobei die Ernährung nur EINEN Teil ausmacht, wenngleich den effektivsten.

Unter weißen Masken verborgen sprachen wir für die Sprachlosen, mit Bildern, die die schmerzvolle Wahrheit zeigen – damit wir sie ändern können.

Doch wieso ist das Nutzen von Tieren überhaupt „Ausbeutung“ und wo werden Tiere noch genutzt als zur Nahrungsherstellung? Das zeigten heute z.B. Aktivisten in der Hamburger Innenstadt. Mit Laptops und weißen Masken bewaffnet fanden sich die Tierrechtler zu kleinen Gruppen zusammen zu den Themen „Nahrung“, „Kleidung“, „Unterhaltung“ und „Medizin“. Maskiert und schweigend spielten sie in Endlosschleife stumme Videos dazu ab, wie in diesen Bereichen Tiere systematisch gequält und umgebracht werden. Starker Tobak. Und doch ist es die Wahrheit, die tagtäglich im Verborgenen passiert oder massiv verzerrt und geschönt wird, während uns die Werbung täglich Lügen entgegenbrüllt. Wer der Wahrheit ins Gesicht schaut wird traurig und wütend. Doch nur wer innerlich berührt ist, will, dass es sich ändert. Und das können nur wir, denn wir sind die Gesellschaft. Auf einem Tisch in der Nähe der Aktivisten hatte die V-Partei³ Informationsmaterial zu den verschiedenen Themen ausgelegt – mit Alternativen ohne Leid und Qual.

Wer wissen will, um was es bei diesen Themen geht, der kann sich hier umschauen: petazwei.de/6-gruende-vegan-zu-leben

Advertisements

Aktion in der Hamburger U-Bahn gegen Tierquälerei

(English below) Dass es den sogenannten Nutztieren in Wahrheit nicht gut geht weiß fast jede/r. Dennoch ist in Büchern, Lexika, auf Verpackungen und Plakaten ein völlig anderes Bild allgegenwärtig. Dieses falsche Bild sickert ins Unterbewusste und übertüncht die Wahrheit ähnlich wie eine Droge. Deshalb ändert sich so wenig – und darum ist es so wichtig, dem ein Bild der Wahrheit wenigstens gegenüberzustellen.

Am Samstag fand in Hamburg zum wiederholten Mal eine besondere Aufklärungsaktion statt:

Nicole und Maria (Foto: Jennifer Nielsen)

Weiterlesen

Karnismus – Wer entscheidet, dass ich Fleisch esse?

Hier in unserem Blog hatten wir einmal einen Videobeitrag über ein Restaurant vorgestellt, das Hunde- und Katzenfleisch serviert. Dazu bekamen wir interessanterweise so gut wie keine Rückmeldung – außer von einer Freundin, die auf dem Land groß geworden ist und in selbstreflektierender Weise am Ende ihrer langen Mail zu folgenden Fragen gelangte: „Aber was soll ich tun? Oder hast Du einen bestimmten Wunsch? Dagegen voten? Auf der Seite einen Kommentar abgeben? Wo ich selbst Fleisch esse?“ (More about carnism for english speakers below)

Was die Freundin in diesem Moment nicht wusste Weiterlesen

Über zwei Millionen

Wir Menschen haben den Luxus, es schon als Hölle zu bezeichnen, wenn uns irgendwelche Artgenossen draußen vor der Haustür nicht passen. Für die überwiegende Mehrheit unserer Mitbürger jedoch wäre dieser Luxus das Paradies. Sie leben abseits von uns Privilegierten und sind in ihrem „Haus“ eingesperrt, das für sie kein Ort der Ruhe oder Zuflucht ist, sondern ihre Hölle – mit dem Segen des Gesetzes, mitten in Deutschland. Weiterlesen

Kein Schwein

Unsägliches Grauen in den Schweine- und Geflügelställen hochrangiger Funktionäre der Tierindustrie, namentlich

  • Paul Hegemann, Vorsitzender des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion (ZDS)
  • Thomas Storck, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Putenerzeuger
  • Helmut Gumpert, Präsident des Thüringer Bauernverbandes
  • Johannes Röring, CDU-Bundestagsabgeordneter, Bauernpräsident in Westfalen-Lippe, Vorsitzender des Fachausschusses Schweinefleisch im Deutschen Bauernverband

Unermüdich säuseln diese Leute Worte wie „Tierwohl“, „tiergerecht“ oder „glückliche Tiere“ in Mikrofone. Weiterlesen